Schmetterlinge (Falter, Motten)

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Allgemeines und Wissenswertes über Schmetterlinge findet ihr am unteren Tabellenende
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Nr. Tiername Beschreibung Identifikation (z.B. Bild)
und Name,
Wohnort des
Bestimmers
"Fund"-Ort  "Fund"
-Datum
Entdecker
310
Schwarzkolbiger Braundickkopf
Thymelicus lineola 

Aus der Familie der Dickkopffalter (Hesperiidae) kennt man bisher etwa 3.500 Arten, die meisten in den Tropen. Namensgebend für die Familie ist der breite Kopf der Falter. Auf dem Bild ist die schwarze Fühlerspitze gut zu erkennen und somit lässt sich der sehr ähnliche Braunkolbige Braundickkopf (Thymalicus sylvestris) gut ausschließen. Vermutlich handelt es sich um ein Weibchen (fehlender oder aufgrund der Bildqualität nicht erkennbarer aber nur für die Männchen typischer schwarzer Duftschuppenstreif).

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PerM
Waldlehrpfad 17.06.2008 Klasse 4a
GS Ottersheim
284 Rapsweißling
 (Pieris napi )

Die Raupe des Rapsweißlings (Text s. Bild 275) lebt an Schaum- und Brunnenkresse, sowie an verschiedenen Kohlarten. Der Falter ist über Europa und N-Afrika verbreitet. 

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BluE
Wald und Wiese
Knittelsheim
11.07.2008 Kindergarten
283

Rostfarbener Dickkopffalter
Ochlodes venatus 

Der Rostfarbene Dickkopffalter (Text: s. Bild 310) ist unter mehreren (wissenschaftl.) Namen (Synonyme) bekannt. Er ist über fast ganz Europa verbreitet. Seine Raupe ernährt sich von verschiedenen Grasarten.

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BluE
Wald und Wiese
Knittelsheim
11.07.2008 Kindergarten
281 Zimtbär
Phragmatobia fuliginosa

Die Bärenspinner sind eine eigene Familie (Arctiidae) unter den Nachtfaltern. Ihren Familiennamen verdanken sie dem „Fell“ ihrer Raupen. Die Raupe des Zimtbärs lebt an verschiedenen krautigen Pflanzen (Löwenzahn, Spitzwegerich usw.). Der Falter selbst besitzt zimtfarbene Vorderflügel.

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BluE  
Wald und Wiese
Knittelsheim
11.07.2008 Kindergarten
280 Brauner Waldvogel
Aphantopus hyperanthus

Dieser Tagfalter gehört zu den Augenfaltern (Familie Satyridae) und ist in Europa weit verbreitet. Seine Raupe  frisst verschiedene weiche Gräser.
Augenfalter: Es handelt sich meist um mittelgroße bis kleine Falter von brauner, schwärzlicher oder gelblicher Grundfarbe. Auf den Flügeln finden sich oft in einer aufgehellten bindenartigen Zeichnung einzelne oder ganze Reihen von „Augen“. 

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BluE
Wald und Wiese
Knittelsheim
11.07.2008 Kindergarten
279 Großes Ochsenauge Maniola jurtina

Dieser Augenfalter (Text s. Bild 280) besitzt nur ein „Auge“ auf der Oberseite der Vorderflügel. Der große Fleck des Weibchens ist auch auf der Unterseite (s. Bild) recht auffällig. Auch seine Raupe lebt an Gräsern. Vorkommen: Europa, N-Afrika, Türkei.

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BluE
Wald und Wiese
Knittelsheim
11.07.2008 Kindergarten
278 Landkärtchen (Sommerform)
Araschnia levana f. prorsa

Die Landkärtchen gehören zur Familie der Edelfalter (Nympahlidae), deren Raupen haben häufig auffällige (aber völlig harmlose) Dornen auf der Außenhaut oder (wie die Schillerfalter) „Hörner“ am Kopf. Zur Verpuppung spinnen sich ihre Raupen am Hinterende fest und hängen sich kopfunter als „Stürzpuppe“ auf. Das in Mitteleuropa weit verbreitete Landkärtchen (Schmetterling 2007) kommt bei uns in der kleineren und helleren Frühjahrs- sowie der dunkleren Sommerform (s. Bild) vor (Saisondimorphismus) vor. Die Raupe frisst an Brennnesseln.

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BluE  
Wald und Wiese
Knittelsheim
11.07.2008 Kindergarten
277 Schrägstreifiger Ampferspanner
Timandra griseata

Der deutsche Familienname Spanner (Geometridae) geht auf die „spannende“ Fortbewegungsart der Raupen zurück. Der wissenschaftliche Name kommt von Geometra (Land-Messer), da die Fortbewegung sehr an das grobe abmessen einer Strecke erinnert. Für das abschätzen einer Tischlänge verwendet man gerne die „Spanne“ zwischen Daumen und Zeigefinger, indem man „spannend“ wie die Spannerraupe über den Tisch „marschiert“. 
Die Larven des Schrägstreifigen Ampferspanners
(Text s. Bild 10) ernähren sich ausschließlich von Ampferarten. 

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ReiK
Wald und Wiese
Knittelsheim
11.07.2008 Kindergarten
275 Aurorafalter
(Puppe) 
Anthocharis cardamines

Der Aurorafalter gehört zu den Weißlingen (Pieridae). Diese Familie beinhaltet überwiegend Arten mit weißer, selten gelber oder orangeroter Grundfarbe. Zur Verpuppung heften sich die Raupen am Hinterende an und ziehen einen „Gürtel“ um den Körper (s. Bild). Der Aurorafalter ist europaweit verbreitet und fliegt in einer Generation von Anfang April bis Ende Juni. Die Raupen fressen Wiesenschaumkraut und Gänsekresse. Das Männchen hat große orangerote Flecken auf den Vorderflügeln (s. Bild Nr. 22), die beim Weibchen gänzlich fehlen (Sexualdimorphismus).

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BluE
Wald und Wiese
Knittelsheim
11.07.2008 Kindergarten
274 Kleiner Feuerfalter Lycaena phlaeas

Hier handelt es sich um einen Vertreter aus der Familie der Bläulinge (Lycaenidae). Es handelt sich um relativ kleine Falter, deren Männchen sind meist blau, gelegentlich auch violett oder rotgold. Die Weibchen vielfach bräunlich oder wenigstens verdunkelt. Der Kleine Feuerfalter ist über Europa und Nord-Afrika verbreitet. Die Raupe lebt an Ampferarten.

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BluE  
Wald und Wiese
Knittelsheim
11.07.2008 Kindergarten
258 Hornklee-Glasflügler Bembecia ichneumoniformis

Die Glasflügler sind eine Schmetterlingsfamilie (Sesiidae), deren Aussehen oft an Wespen oder Bienen erinnert. Das kommt von den glasartig (durchsichtig) wirkenden Flügeln und dem bei vielen Arten gelbgestreiften Körper. Die völlig harmlosen Tiere schützen sich so durch ihr „gefährliches Aussehen“.
 Die Raupen des Hornklee-Glasflüglers bohren (= fressen) in den Wurzeln des Gemeinen Hornklees (Lotus corniculatus).

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BetE
Wald und Wiese
Knittelsheim
11.07.2008 Kindergarten
257 Kohleule
Mamestra brassicae

Die Kohleule gehört zur großen Familie der eulenartigen Nachtfalter (Noctuidae). Sie beinhaltet die unterschiedlichsten Formen und Farben, dennoch überwiegen bei einem Großteil,  wenigstens auf den Vorderflügeln, graubraune Töne. Die Raupen verpuppen sich üblicherweise in der Erde. In unseren feld- und forstwirtschaftlichen Monokulturen kommt es immer wieder zu schädlichem Raupenfraß. Früher sorgten zahlreiche „Fressfeinde“ (Fledermäuse etc.) für eine natürliche Regulation. Durch massive menschliche Eingriffe in den Naturhaushalt ist dieses Gleichgewicht vielerorts massiv gestört. Und so kann auch die Raupe der Kohleule (eigentlich frisst sie an zahlreichen krautigen Pflanzen) gelegentlich u. a. an Gemüsekohl (Brassica oleracea) „schädlich“ werden. 

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BluE 
Wald und Wiese
Knittelsheim
11.07.2008 Kindergarten
219 Großes Ochsenauge
Maniola jurtina

Das Große Ochsenauge (Maniola jurtina) ist ein Schmetterling aus der Familie der Augenfalter (Satyridae; Text: s. Bild 280). Die Raupen ernähren sich von verschiedenen Grasarten.


NieM
Wiesenweg 12.08.2008 Frederic Christmann
205 Sturmvogel
Melanthia procellata

Diese Spannerart (Text s. Bild 10) ist in Mitteleuropaweit verbreitet. Ihre Raupe lebt an Waldrebe, weshalb der Falter gelegentlich auch als Waldreben-Blattspanner bezeichnet wird.


BluE
Wiesenweg 6 14.08.2008 Frederic Christmann
202 Gelbflügel-Raseneule
Thapophila matura

Die zu den Eulen (Text s. Nr. 257) zählende Art ist in unserer Heimat weit verbreitet. Die überwinternde Raupe lebt an verschieden Gräsern.


BluE
Wiesenweg 6 14.08.2008 Frederic Christmann
201 Waldbrettspiel
Parage aegeria

Dieser Augenfalter (Text: s. Bild 280) ist bei uns an Waldrändern und in schattigen Gärten recht häufig. 
Er ist über ganz Europa und Nord-Afrika verbreitet. 
Der Falter selbst fliegt gern auf Waldwegen.


BluE
Hauptstr. 1a 27.09.2008 Frederic Christmann
193 Admiral
Vanessa atalanta

Ein Wanderfalter aus der Familie der Edelfalter (Text: s. Bild 278), der von Süden kommend häufig bei uns einfliegt, den Winter aber nur selten übersteht. Über ganz Europa und Nord-Afrika verbreitet. Seine Raupe lebt an Brennnessel.


BluE
Hauptstr. 1a 29.06.2008 Frederic Christmann
184

„Kleinschmetterling“
„Microlepidoptera“

Es könnte sich hier um eine von etwa 150 in Deutschland bekannten Arten aus der Familie der Zünsler (Pyralidae) handeln. 


PerM
Hauptstr. 1a 29.06.2008 Frederic Christmann
99 Großer Kohlweißling
Pieris brassicae

Dieser recht stattliche Falter weist eine Flügelspanne von 50 bis 60mm (Kleiner Kohlweißling 40-50mm) auf. In manchen Jahren bildet die Art drei Generationen, wobei die erste noch wildwachsende Kreuzblütler bevorzugt, finden sich die nachfolgenden Generationen oft in Massen auf Kohlfeldern ein. Hier kam es früher gelegentlich zu großen Ernteausfällen. Heute gehört die Art eher zu den selteneren Weißlingsarten (Text s. Bild 275).

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PerM
Hauptstr. 1a 29.06.2008 Frederic Christmann
94

Rostbär
bzw. Zimtbär
(Raupe)
Phragmatobia fuligionosa

Text s. Bild 281

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PerM
Koppel 05.07.2008 Naomi Bernatz
83 Mönchseule
(Raube)
Cucullia spec.

Raupe einer (von 3 in Frage kommenden) Mönchseule (Text s. Nr. 257). Die am häufigsten an der abgebildeten Hundswurz (Scrophularia canina) fressende Art ist Cucullia verbasci (Brauner Mönch).

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PerM
Waldlehrpfad 17.06.2008 Klasse 4a
GS Ottersheim
82 Gespinst mit 
Puppenhülle eines „Kleinschmetterlings“
„Microlepidoptera“

Anhand des Fotos nicht näher bestimmbar.

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PerM
Waldlehrpfad 17.06.2008 Klasse 4a
GS Ottersheim
71
Eichenprozessions-
spinner
(Raupengespinnst)
Thaumetopoea processionea

Der Eichenprozessionsspinner ist ein Nachtfalter aus der Familie der Prozessionsspinner, die in Europa mit zwei und in der Pfalz nur durch diese Art vertreten ist. Die Raupen halten sich tagsüber in einem Gespinst auf, von wo aus sie nachts prozessionsartig zur Nahrungsaufnahme durchs Geäst „wandern“ und wohin sie dann wieder gemeinsam zurückkehren. Die Raupenhaare lösen bei vielen Menschen mehr oder weniger starken Juckreiz aus. Allergiker sollten die gut erkennbaren „Raupennester“ (s. Bild) möglichst weiträumig umgehen. Der Giftstoff in den Raupenhaaren verliert sich erst bei Frost. Forstliche Begiftungsmaßnahmen schädigen leider nicht nur die Prozessionsspinner, sondern auch sehr viele andere Insekten, insbesondere den natürlichen Hauptfeind der Kleine Puppenräuber. Bekämpfungsmaßnahmen sollten sich auf Abflämmen durch die Feuerwehr (mit Schutzanzug) bzw. auf Gefriermaßnahmen beschränken. 

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PerM 
Waldlehrpfad 17.06.2008 Klasse 4a
GS Ottersheim
69 Rostfarbiger Dickkopffalter
Ochlodes venatus

Dieses Bild zeigt ein Männchen (schwarzer Duftschuppenstreif gut erkennbar) des Rostfarbigen bzw. Braunen Dickkopfes (Text: s. Bild 310).

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PerM
Wiese
Knittelsheim
11.07.2008 Kindergarten
67 Wicklerart?
Tortricidae

Die Aufnahme zeigt vmtl. eine Wicklerart (sogen. „Kleinschmetterling“ aus der Familie der Tortricidae). Es könnte sich um Hedya salicella handeln, welche in der Ruhestellung (hier auf einem Blatt) Vogelkot nachahmt.

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PerM
Waldlehrpfad 17.06.2008 Klasse 4a
GS Ottersheim
66 Gespinstmotte
Yponomeutidae

Die Gespinst- und Knospenmotten sind eine Familie der („Klein“-) Schmetterlinge. Sie kommen weltweit mit etwa 900 Arten vor, davon sind aus Europa 116 Arten bekannt, von denen wiederum 74 auch in Mitteleuropa vorkommen. Ihr Hauptverbreitungsgebiet sind die Tropen.

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PerM
Waldlehrpfad 17.06.2008 Klasse 4a
GS Ottersheim
57
Brombeerspinner, Macrothylacia rubi

Der Brombeerspinner (Macrothylacia rubi) ist ein Nachtfalter aus der Familie der Glucken (Lasiocampidae). Die Raupen laufen im Herbst recht auffällig umher, um dann in einem Versteck zusammengerollt zu überwintern. Die meisten sind jedoch von einem parasitischen Pilz befallen und überstehen den Winter nicht.

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PerM
Knittelsheimer 
Wald
27.06.2008 Lukas Stadel
52 Eulenraupe
Noctuidae

Text s. Nr. 257

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BetE
Knittelsheimer 
Wald
8.5.2008 Familie Arnold
49 Perlglanzspanner Campaea margaritata

Die Raupe dieses Spanners (Text s. Bild 10) ernährt sich von den Blättern veschiedener Laubhölzer (Buche, Hainbuche, Eiche, Birke, Salweide, ...).

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BluE
Knittelsheimer 
Wald
8.5.2008 Familie Arnold
22 Aurora-Falter
(Puppe: s. Bild 275)
Anthocharis cardamines

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 35 bis 45 Millimetern. Die Flügel beider Geschlechter sind weiß, wobei die äußerste Spitze der Vorderflügel grau bis grau-schwarz gefärbt ist und etwa in der Mitte dieser Flügel ein kleiner schwarzer Punkt zu erkennen ist. Die äußere Hälfte der Vorderflügel der Männchen ist auffallend orange gefärbt. Dieses Orange fehlt beim Weibchen, weshalb sie gerne mit anderen Weißlingsarten (Text s. Bild 275) verwechselt werden. 

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ChrF
FreJ
Hauptstr.1a,
Eisweiher
20.04.2008 und 26.04.2008 Frederic Christmann,
Julian Fremgen
10 Spannerraupe
Boarmia spec.

Die ehemalige artenreiche Spannergattung Boarmia wurde inzwischen in zahlreiche neue Gattungen aufgegliedert. Wohin die abgebildete Raupe nun gehört ist (und bleibt vermutlich) unklar. Der deutsche Familienname Spanner (Geometridae) geht auf die „spannende“ Fortbewegungsart der Raupen zurück. Der wissenschaftliche Name kommt von Geometra (Land-Messer), da die Fortbewegung sehr an das grobe Abmessen einer Strecke erinnert. Für das Abschätzen einer Tischlänge verwendet man gerne die „Spanne“ zwischen Daumen und Zeigefinger, indem man „spannend“ wie die Spannerraupe über den Tisch „marschiert“.

Der deutsche Familienname Spanner (Geometridae) geht auf die „spannende“ Fortbewegungsart der Raupen zurück. Der wissenschaftliche Name kommt von Geometra (Land-Messer), da die Fortbewegung sehr an das grobe Abmessen einer Strecke erinnert. Für das Abschätzen einer Tischlänge verwendet man gerne die „Spanne“ zwischen Daumen und Zeigefinger, indem man „spannend“ wie die Spannerraupe über den Tisch „marschiert“. Die Larven ernähren sich ausschließlich von Ampferarten.


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PerM
Knittelsheimer
Wiese
14.04.2008 Naomi Bernatz
Schmetterlinge

Die wissenschaftliche Bezeichnung Lepidoptera bedeutet soviel wie Schuppenflügler. Jeder, der mal einen Schmetterling in der Hand hatte, weiß wie leicht sich die „Farbe“ von den Flügeln wischen lässt. Was nun an den Fingern hängt entpuppt sich unter dem Mikroskop als kleine bunte Schuppen, womit die Flügel mehr oder weniger dicht bedeckt sind. Früher wurde zwischen Groß- und Kleinschmetterlingen getrennt, oft auch zwischen Tag- und Nachtfaltern. Heutzutage werden sämtliche „Tag- u. Nachtfalter“ sowie die sogenannten Motten (z. B.: die berüchtigte Dörrobstmotte o. die Kleidermotte) unter dem Begriff Schmetterlinge zusammengefasst.Schmetterlinge haben nicht immer Flügel, oder genauer gesagt, diese sind nicht (oder kaum) erkennbar. Die bekanntesten Vertreter sind die Weibchen der Frostspanner, deren Flügel oft so stark rückgebildet sind, dass sie ungeflügelt wirken. Oder die Familie der Sackträger: auch hier sind es die Weibchen, die ein madenföriges Aussehen aufweisen und ihren „schützenden Umhang“ (= Sack aus Steinchen o. Pflanzenstückchen) bereits als Räupchen anlegen und bis zum Lebensende (einschließlich der Befruchtung und Eiablage) nicht verlassen. 

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