| Nr. |
Tiername |
Beschreibung |
Identifikation (z.B.
Bild)
und Name,
Wohnort des
Bestimmers |
"Fund"-Ort |
"Fund"
-Datum |
Entdecker |
| 308 |
Lederwanze (Larve) |
Es könnte sich um die Larve der Rhomben- bzw. Rautenwanze Syromastes rhombeus handeln (leider ist die Fotoqualität für eine genauere Bestimmung nicht ausreichend) aus der Wanzenfamilie der Rand- bzw. Lederwanzen (Coreidae). |

PerM |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 307 |
Streifenwanze Graphosoma lineata |
Die Streifenwanze ist etwas über 1 cm lang und hat sechs Längsstreifen. Die auffällige Färbung soll Fressfeinde abschrecken. Die Larven sind schon ähnlich gestreift, jedoch noch nicht rot gefärbt. Sie werden nach dem Schlüpfen noch eine Weile von der Mutter bewacht. Bei uns oft zahlreich auf den Dolden des einheimischen Bärenklaus.
|

PerM |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 306 |
Baumwanze Palomena prasina |
Hier handelt es sich um die sogenannte „Grüne Stinkwanze“ (Palomena prasina), welche auch „Grüne Baumwanze“ oder gelegentlich „Faule Grete“ genannt wird. |

PerM |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 263 |
Rotgelber Weichkäfer Rhagonycha fulva (links unter der Biene) |
Die Vertreter dieser Käferfamilie (Cantharidae) haben allesamt ein relativ „weiches“ Außenskelett (Chitinpanzer). Sowohl die Larven als auch die Käfer der hier abgebildeten Art leben räuberisch und gelten als „nützlich“. |

ReiK |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 254 |
Scharlachroter Feuerkäfer (Larve)
Pyrochroa coccinea |
Die Familie der Feuerkäfer (Pyrochroidae) ist bei uns nur mit drei Arten vertreten. Hier handelt es sich sehr wahrscheinlich um den etwas häufigeren Scharlachroten
Feuerkäfer. Die sehr flach gebauten Larven leben und ernähren sich von Insektenlarven (auch von eigenen Artgenossen) unter loser Rinde.
|

PerM |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 253 |
Weichwanze Leptopterna dolabrata |
Leptopterna dolabrata zählt zu den sogenannten Graswanzen (Familie
Miridae). Sowohl die Larven als auch die erwachsenen Tiere saugen an Gräsern. Hier wurde ein weibliches Tier mit verkürzten Flügeln fotografiert. Die Männchen der Art sind oft kräftig orange gefärbt. |

SimH |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 252 |
Rotgelber Weichkäfer Rhagonycha fulva |
Text: s. Bild 263 |

ReiK |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 251 |
Rotgelber Weichkäfer Rhagonycha fulva |
Text: s. Bild 263 |

ReiK |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 250 |
Echter Schenkelkäfer
Oedemera podagrariae (Männchen) |
Die ca. 1 cm großen Schenkelkäfer gehören in die Familie der Scheinböcke
(Oedemeridae), welche wegen ihrer Ähnlichkeit oft für Bockkäfer
(Cerambycidae) gehalten werden. Die meisten Männchen der Gattung Oedemera sind an den deutlich verdickten Hinterschenkeln gut von den Weibchen zu unterscheiden. |

ReiK |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 249b |
Grüner Scheinbockkäfer Oedemera nobilis (Weibchen) |
Text: s. Bild 250 Hier sind die schlanken (nicht verdickten) Hinterschenkel gut zu erkennen. |

ReiK |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 249 |
Grüner Scheinbockkäfer Oedemera nobilis (Weibchen) |
Text: s. Bilder 249b, 250 Dieses Weibchen hat einen stark geschwollenen Hinterleib. Möglicherweise ist es krank oder kurz vor der
Eibalage.
|

ReiK |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 248 |
Scheinbockkäfer
Oedemera spec.
|
Text: s. Bilder 249b, 250 Hier kommen zwei häufige Arten aus der näheren Verwandtschaft des Grünlichen Scheinbockkäfers (Oedemera lurida) in Betracht, die nach diesem Foto nicht bestimmbar sind.
|

ReiK |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 247 |
Eichen-
Zangenbock
Rhagium sycophanta |
Allgem. Text: S. Bild 242In Mitteleuropa ist die Gattung Rhagium, ebenso wie in Rheinland-Pfalz, mit vier Arten vertreten, von denen drei äußerlich sehr ähnlich sind. Darunter auch die hier abgebildete durchschnittlich größte Art, deren Larve sich nur unter der Rinde von Laubbäumen, und hier besonders der Eiche entwickelt.
|

PerM |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 246 |
Waldmistkäfer
Anoplotrupes stercorosus |
Die Mistkäfer wurden lange Zeit in einer Familie mit den Maikäfern (Scarabaeidae) geführt. Inzwischen sind die weltweit ca. 500 Arten in einer eigenen Familie (Geotrupidae) zusammengefasst. Wovon elf in Deutschland
vorkommen. Darunter auch der bei uns in allen Wäldern häufige Schwarzblaue Waldmistkäfer. Sie ernähren sich bevorzugt (aber nicht nur) von Kot. Daraus fertigen die Weibchen sogenannte Brutpillen, welche sie zusammen mit einem Ei als Futtervorrat für die engerlingartigen Larven in unterirdischen Kammern ablegen. |

ReiK |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 245 |
Getreidehähnchen
Oulema spec. |
Die sieben Arten der Getreidehähnchen gehören in die große Familie der Blattkäfer (Chrysomelidae). Das hier gezeigte Exemplar lässt sich äußerlich nicht zwischen Oulema melanopus und duftschmidi unterscheiden. Hier könnte nur nur eine Untersuchung des männlichen Genitalapparates weiterhelfen. |

ReiK |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 244 |
Rotdeckenkäfer
Dictyopterus spec. |
Hier handelt es sich um einen Vertreter aus der Familie der Rotdeckenkäfer (Lycidae). Weltweit kennt man inzwischen etwa 3500 Arten, wovon in Deutschland aber nur sieben bekannt sind. Sie entwickeln sich in morschem Holz. Leider ist auf dem Bild weder die Gattung noch die Art sicher zu identifizieren. Vermutlich handelt es sich aber um die etwas häufigere Art Dictyopterus aurora. |

ReiK |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 242 |
Scheibenbock
Ropalopus spec. |
Fast alle Arten Aus der Käferfamilie der Bockkäfer (Cerambycidae) haben auffällig lange Fühler, vergleichbar z.B. mit einem Steinbock. Das Bild zeigt vermutlich den Mattschwarzen Scheibenbock (Ropalopus femoratus). Das ist noch die häufigste unter den fünf mittleuropäischen Ropalopus-Arten (davon 4 in Rheinland-Pfalz) und die einzige in der Pfalz. Nur wenige Käferexperten haben diese Art schon lebend gesehen! Herzlichen Glückwunsch an die
Finder und Fotografen aus dem Kindergarten!!! |

ReiK |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 241 |
Schwarzkäfer
Nalassus laevioctostriatus |
Der Familienname Schwarz- bzw. Dunkelkäfer (Tenebrionidae) kommt vermutlich daher, dass die größten und auffälligsten Vertreter reinschwarz gefärbt sind. Diesselben Arten bevorzugen aber auch recht lichtarme Biotope. Die hier abgebildetete Art lebt unter loser Rinde und nicht auf Blättern. Lässt sich dort aber besser fotografieren.
|

ReiK |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 240 |
Schwarzer Schmalbock Stenurella nigra |
Allgem. Text.: S. Bild 242 Der Schwarze Schmalbock ist in ganz Rheinland-Pfalz verbreitet. Besonders wohl fühlt er sich auf blütenreichen Wiesen mit verschiedenen alten Laubholzsorten, wo er sich auch gerne mit der Arterhaltung beschäftigt und sich dabei nicht
durch’s Fotografieren stören lässt. |

PerM |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
239
(43) |
Schwarzkäfer
Uloma rufa oder culinaris |
Allgem. Text: S.Bild 241 Hier kommen zwei Arten in Frage. Beide leben unter loser Rinde oder morschem Holz.. Uloma rufa fast ausschließlich an Nadelhölzern und culinaris (Roter Schwarzkäfer) zusätzlich noch in Laubholz.
|

ReiK |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 238 |
Schnellkäfer
Dicronychus spec. |
Hier handelt es sich um eine Schnellkäferart. Diese Käferfamilie
(Elateridae) verdankt ihren Namen einem „Schnappmechanismus“ auf der Unterseite. Auf dem Rücken liegend können sie damit hochschnellen und so wieder auf die Beine kommen. Leider lässt sich nach dieser Aufnahme nur vermuten, dass es sich hier um einen Vertreter der Gattung Dicronychus handelt. |

ReiK |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 237 |
Bunter Schnellläufer
Diachromus germanus |
Die Familie der Laufkäfer (Carabidae) umfasst in Deutschland ca. 550 Arten, 360 davon in Rheinland-Pfalz. Die überwiegende Zahl sind mehr oder weniger gute „Flieger“ und die meisten leben räuberisch. Der Familienname bezieht sich auf die auffälligen Großlaufkäfer in welcher der Lederlaufkäfer (Carabus coriaceus) bei uns über 4 cm messen kann. Der hier abgebildete Bunte Schnellläufer (oder Blauhals Schnellläufer)gehört mit knapp einem Zentimeter zu den mittelgroßen und zu den wenigen Grassamen fressenden Arten (s. Bild) unter den Laufkäfern. |

PerM |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 231 |
Eichen-
Zangenbock
Rhagium sycophanta |
Text.: s. Bild 247 |

ReiK |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 230 |
Baumwanze Carpocoris purpureipennis |
Obwohl Carpocoris purpureipennis zu den Baumwanzen (Familie
Pentatomidae) gehört, ist sie fast ausschließlich in der Krautschicht anzutreffen, zumeist an sonnenexponierten Stellen und auch in Ruderalflächen. |

SimH |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 224 |
Weichwanze Deraeocoris ruber |
Die Weichwanzenart Deraeocoris ruber (Familie
Miridae) kann in verschiedenen Farbvarianten auftreten. Sie ist bei uns recht häufig und, da sie gerne Blattläuse frisst, ist sie in Gärten und im Obstanbau ein hilfreicher Nützling. |

SimH
|
Wald und Wiesen |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 203 |
Blattkäfer
Familie Chrysomelidae |
Diese Familie ist so artenreich, dass es hier nicht einmal möglich ist die Gattung sicher festzustellen. So bleibt nur die Möglichkeit zu raten. Vielleicht handelt es sich hier um einen (von mehreren) blauen/blauvioletten Vertreter der Gattung Chrysomela oder den Erlenblattkäfer Agelastica
alni. |

PerM |
Hauptstr. 1a |
12.09.2008 |
Frederic Christmann |
| 200 |
Baumwanze Pentatoma rufipes |
Mit ca. 1,5 cm Körperlänge ist Pentatoma rufipes (Familie
Pentatomidae) eine recht imposante Erscheinung. Die Art ist häufig und lebt auf verschiedenen Baumarten. |

SimH |
Sportplatz |
27.09.2008 |
Frederic Christmann |
| 199 |
Baumwanze Rhaphigaster nebulosa |
Die große, überwiegend grau-weiß gefärbte Rhaphigaster nebulosa (Familie
Pentatomidae) lebt auf verschiedenen Baum- und Straucharten. Zum Überwintern kommen die völlig harmlosen Tiere gerne in Häuser. |

SimH |
Hauptstr. 1a |
27.09.2008 |
Frederic Christmann |
| 90 |
Verpäteteter Maikäfer, Anoxia villosa |
Der deutsche Name weist treffend daraufhin, dass die Art deutlich später als die eigentlichen Maikäfer auftreten und das Tier einem echten Maikäfer (Gattung Melolontha) recht ähnlich sieht. Die abgebildete Art gehört in die Gattung Anoxia und kommt in Deutschland fast ausschließlich in den warmen Sandgebieten der
Oberrheinischen Tiefebene vor. Bei uns (Südpfalz) kamen früher (bis Anfang der
1950er
Jahre) regelmäßig und oft kalamitätenhaft die beiden typischen Maikäfer ((Wald- und Feldmaikäfer) vor.
Nicht nur die Waldmaikäfer fielen in den Bekämpfungsaktionen der
50er dem DDT zum Opfer und erholten sich erst wieder 40 Jahre später. Die Feldmaikäfer gingen durch die Intensivlandwirtschaft deutlich zurück und sind bis heute stellenweise noch immer sehr selten. |

PerM
|
Ottostr. 29 |
10.07.2008 |
Naomi Bernatz |
| 89 |
Julikäfer, Amphimallon solstitiale |
Die Namen Juni- und Julikäfer werden regional sehr unterschiedlichen Arten zugeordnet. Das Bild zeigt ganz sicher die Art Amphimallon solstitiale, die (bei uns) meist – aber nicht nur - im Juli
auftauchen Daher passt hier besser "Julikäfer". Sie schwärmen in der Dämmerung (ab 21 Uhr) oft massenhaft über Rasenflächen, in denen sich die Larven (sehr ähnlich den Maikäfer-Engerlingen) entwickeln.Text zur Käferfamilie s. Bild 55.
|

PerM |
Ottostr. 29 |
10.07.2008 |
Naomi Bernatz |
| 80 |
Balkenschröter
Dorcus parallelepipedus |
Der Balkenschröter ist häufigste von sieben einheimischen Hirschkäferarten. Der Name Hirschkäfer wird bei uns sowohl für den größten europäischen Käfer (s. Bild 56), als auch für die Käferfamilie (Lucanidae) verwendet. |

PerM |
Waldlehrpfad |
17.06.2008 |
Klasse 4a
GS Ottersheim |
| 73 |
Spitzkäfer, Mordellidae Variimorda villosa |
Die Käfer werden 0,5 bis 20 Millimeter lang und besitzen einen harten (chitinisierten), plumpen, meist flachgewölbten und zylindrischen Körper. Sie sind oft glänzend und schwarz gefärbt. Der Name Variimorda villosa bezieht sich auf die Art im oberen Bild. Die beiden Käfer im unteren Bild gehören auch in die Familie der Spitzkäfer (= Mordellidae) Vmtl. handelt es sich aber um eine oder gar zwei andere Arten!
|
 |
Waldlehrpfad |
17.06.2008 |
Klasse 4a
GS Ottersheim |

PerM |
Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 70 |
Asiatischer Marienkäfer (Larve), Harmonia axyridis |
Der Asiatische Marienkäfer (Harmonia axyridis) ist ein Käfer aus der Familie der Marienkäfer
(Coccinellidae). Er wird auch als Vielfarbiger Marienkäfer oder Harlekin-Marienkäfer bezeichnet. Ursprünglich kommt die Art aus Japan und China und wurde Ende des 20. Jahrhunderts zunächst in die USA und dann auch nach Europa zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingeführt. Inzwischen tritt er an vielen Stellen massenhaft
verwildert auf und man befürchtet, dass er einheimische Marienkäfer-Arten und auch andere Arten verdrängt. Er kann Hausbesitzern sehr lästig werden, da er im Herbst große Schwärme bildet, die in Häusern überwintern.
|

PerM |
Waldlehrpfad |
17.06.2008 |
Klasse 4a
GS Ottersheim |
| 63 |
Weichwanze Deraeocoris ruber |
Text: S. Bild 224 |

SimH |
Waldlehrpfad |
17.06.2008 |
Klasse 4a
GS Ottersheim |
| 62 |
Weichwanze Stenotus binotatus |
Diese Weichwanzenart gehört bei uns zu den häufigsten Arten aus dieser Familie (Miridae). Das Foto
zeigt ein Weibchen der an verschiedensten Gräsern lebenden Art. Die Männchen sind orange-schwarz gezeichnet. |

SimH |
Waldlehrpfad |
17.06.2008 |
Klasse 4a
GS Ottersheim |
| 60 |
Feuerwanze, Pyrrhocoris apterus |
Die weltweit ca. 400 Feuerwanzen werden in der Wanzen in einer eigenen Familie zusammengefasst. Von nur fünf europäischen Arten finden sich auch zwei in Mitteleuropa. Die Feuerwanzen (im Volksmund oft als „Feuerkäfer“ oder "Franzosenkäfer" bezeichnet) finden sich bei uns meist in rieisger Anzahl in der Nähe von Linden und verwandten Gewächsen (z.B.: Stockrosen). Übrigens sind sie vollkommen harmlos!
|

PerM
|
Waldlehrpfad |
17.06.2008 |
Klasse 4a
GS Ottersheim |
Hauptstr.1a,
Eisweiher |
20.04.2008 und 26.04.2008 |
Frederic Christmann,
Julian Fremgen |
| 56 |
Hirschkäfer
Lucanus cervus |
Die Männchen des Hirschkäfers messen bei uns (einschließlich der riesigen Oberkiefer) gelegentlich fast 8 cm (Weibchen maximal 4 cm). Damit sind sie die größten europäischen Käfer. Sie haben beide eine schwarzbraune Grundfärbung. Besonders auffällig an dem männlichen Tier ist natürlich sein "Geweih", das ihm und der ganzen Käferfamilie (Lucanidae; Text: S. a. Bild 80) den Namen Hirschkäfer eingebracht hat. Dabei handelt es sich um die massiv vergrößerten Oberkiefer (Mandibeln), die bei besonders großen Exemplaren fast die halbe Länge ausmachen. |

StaJ
|
Hauptstr. 45 |
27.06.2008 |
Johanna Stadel |
| 55 |
Walker
bzw. Türkischer Maikäfer = Polyphylla fullor |
Von den Blatthornkäfern (Scarabaeidae) kennt man bisher weltweit ca. 20.000 Arten. Ihre im Boden (auch Kompost und morschen Hölzern) lebenden Larven sind typische „Engerlinge“. In Mitteleuropa sind sie mit 40 Gattungen und ca. 200 Arten vertreten. Die Bezeichnung Blatthornkäfer kommt von der einseitig erweiterten (an die Blätter eines Fächers erinnernde) Fühlerkeule der Männchen. Das hier abgebildete Walker-Männchen wird bis zu 40 Millimeter lang und ist der größte europäische „Maikäfer“. Der völlig harmlose Käfer erzeugt bei Gefahr durch „Walken“ seiner Flügeldecken Töne, die sich anhören wie ein „Fauchen“. Die Eiablage erfolgt in reinen Sandböden, wo die Larven an diversen Wurzeln fressen. Meist in der Nähe von Kiefern, von deren Nadeln sich die Käfer ernähren.
|

PerM |
Wiesenweg 10 |
15.06.2008 |
Familie Alter |
| 43 |
Schwarzkäfer
Uloma rufa oder culinaris |
Text: s. Bild 241 |

ReiK |
Wiesenweg 6 |
20.04.2008 |
Frederic Christmann |
| 41 |
Wollhaarkäfer
Dasytes spec. |
Hier ist ein Vertreter aus der Familie Wollhaarkäfer (Dasytidae) und der Gattung Dasytes abgebildet, deren Larven räubersich in morschem Holz leben. Das Bild zeigt vermutlich Dasytes cyaneus, dessen Larven die Jagd in Buchenholz bevorzugen und sich dort verpuppen. Im Frühjahr (wie hier im April) erscheinen dann die neuen Käfer. |

ReiK |
Wiesenweg 6 |
20.04.2008 |
Frederic Christmann |
40
(241) |
Schwarzkäfer
Nalassus laevioctostriatus |
allgem. Text: s. Bild 241 |

ReiK |
Wiesenweg 6 |
20.04.2008 |
Frederic Christmann |
| 39 |
Schnellkäfer Ampedus spec |
Die Familie der Schnellkäfer (Elateridae) umfasst weltweit ca. 7.000 bekannten Arten. Sie verdanken ihren Namen der Fähigkeit, sich durch das Zurückschnellen ihres Kopfes selbst in die Luft zu katapultieren. Hier handelt es sich um einen Vertreter aus der Gattung Ampedus, vmtl. um Ampedus pomorum.
|

NieM |
Wiesenweg 6 |
20.04.2008 |
Frederic Christmann |
| 37 |
Großer Mausgrauer Sandschnellkäfer |
Der Mausgraue Schnellkäfer (Agrypnus murinus) gehört ebenfalls zur Familie der Schnellkäfer
(Text s. Bild 39).
|

PerM |
Wiesenweg 6 |
20.04.2008 |
Frederic Christmann |
| 28 |
Bodenwanze Raglius alboacuminatus |
Bodenwanzen oder Langwanzen (Familie Lygaeidae) sind eine Familie der Wanzen (Heteroptera). Sie kommen weltweit vor, wobei mittlerweile über 4.000 Arten entdeckt wurden. In Europa sind sie mit über 400 Arten und Unterarten vertreten, wobei ca. 140 davon in Mitteleuropa vorkommen. Das Foto zeigt Raglius alboacuminatus. Die Art lebt gerne auf trockenem kalkhaltigem Boden und wird auch oft unter den Blattrosetten von Lippenblütlern angetroffen. |

SimH |
Wiesenweg 6 |
20.04.2008 |
Frederic Christmann |
| 23 |
Glasflügelwanze Stictopleurus
spec. |
Das abgebildete Tier ist die Larve einer Glasflügelwanze der Gattung Stictopleurus aus der Familie Rhopalidae. Die erwachsenen Tiere haben zwischen den Adern ihrer Flügel durchsichtige Stellen, was der Wanzenfamilie ihren deutschen Namen eingebracht hat. Die Gattung Stictopleurus ist in Deutschland mit vier Arten vertreten.
|

SimH |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 21 |
Siebenpunkt
Coccinella septempunctata |
Der „Siebenpunkt“ hat auf jeder Flügeldecke drei Punkte und am Anfang der Flügeldeckennaht einen (für beide Flügeldecken) gemeinsamen Punkt (also sieben Punkte). Die Marienkäfer sind eine weltweit verbreitete Familie (meist) halbkugeliger, flugfähiger Käfer, deren Deckflügel bei vielen Arten eine unterschiedliche Anzahl von auffälligen Punkten aufweisen. Viele (aber nicht alle!) ernähren sich von Blatt- und Schildläusen. Nicht zuletzt deshalb sind die Marienkäfer vor allem bei Biogärtnern oder Biolandwirten recht beliebt und tragen die unterschiedlichsten Namen in der jeweiligen lokalen Umgangssprache. Einige Arten vertilgen allein während ihrer Larvenzeit bis zu 3.000 Pflanzenläuse oder Spinnmilben. |

PerM |
Hauptstr.1a,
Eisweiher |
20.04.2008 und 26.04.2008 |
Frederic Christmann,
Julian Fremgen |
| 18 |
Nashornkäfer (Weibchen) Oryctes nasicornis |
Als Käfer wird er nur selten gefunden. Seine Engerlinge jedoch finden sich gelegentlich sehr häufig in Komposthäufen (mit Holzanteilen) oder unter Laubholzrindenmulch, aber auch in nährstoffreichen Klärschlammablagerungen.
Text zur Familie: s. Bild 55 |

PerM
|
Knittelsheimer
Mühle |
18.05.2008 |
Familie Arnold |
|
| 17 |
Rosenkäfer
Protaetia cupreus oder Cetonia aurata |
Hier handelt es sich um einen Rosenkäfer aus der Familie der Blatthornkäfer (Text s. Bild 55). Aufgrund der Umstände kommen hier nur die beiden genannten Arten in Frage. Das entscheidende Merkmal, um die beiden Gattungen (Protaetia und Cetonia) zu trennen, befindet sich auf der Unterseite. Aber auch ihre Larvenbiotope unterscheiden sich sehr deutlich. Während sich die Larven von P. cuprea im Erdreich um Ameisenhaufen im Wald entwickeln, findet man die Engerlinge von C. aurata auch in allerlei verrottenden Pflanzenmaterialien (z.B. Komposthäufen). Die ausgewachsenen Käfer (Blütenbesucher) gehören zu den gewandtesten Fliegern unter den Käfern. |

|
Waldlehrpfad |
17.06.2008 |
Franz-Josef Werner |

ReiK |
Wald und Feld
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 15c |
Asiatischer Marienkäfer
(Larven)
Harmonia axyridis |
siehe 15a und 15b |

PerM
|
Waldlehrpfad |
17.06.2008 |
Klasse 4a
GS Ottersheim |
Asiatischer Marienkäfer
Harmonia axyridis |

ReiK |
Wiesenweg 6 |
29.07.2008 |
Frederic Christmann |
| 15b |
Marienkäfer-
Puppe (vmtl.) von Harmonia axyridis, Harlekinkäfer |
sehr gefräßige, vmtl. von holländischen Biogärtnern vor ca. 10 Jahren aus Asien eingeschleppte Art, die nicht nur Blattläuse sondern sogar Larven eigener Artgenossen frisst. Marienkäferspezialisten erwarten bei der massenhaften Vermehrung starke Schäden unter den einheimischen Marienkäferarten! Das Tier ist auch in Nordamerkia schon weit verbreitet!
|

PerM |
Waldlehrpfad |
17.06.2008 |
Klasse 4a
GS Ottersheim |
| 15a |
Asiatischer Marienkäfer Harmonia axyridis |
Die Marienkäfer sind eine weltweit verbreitete Familie halbkugeliger, flugfähiger Käfer, deren Deckflügel oft eine unterschiedliche Anzahl von auffälligen Punkten aufweisen. Viele Arten ernähren sich von Blatt- und Schildläusen.Die Marienkäfer sind bei der Bevölkerung beliebt und tragen die unterschiedlichsten Namen in der jeweiligen lokalen Umgangssprache. Die Beliebtheit begründet sich unter anderem darin, dass sie im Gartenbau und der Landwirtschaft nützlich sind, da sie allein in ihrer Larvenzeit je nach Art bis zu 3.000 Pflanzenläuse oder Spinnmilben fressen. Sie sind in ihrem Aussehen variabel, was ihre Bestimmung erschwert. Dieselbe Art kann in dutzenden Mustervarianten auftreten. Manche, wie etwa der Luzerne-Marienkäfer, erreichen sogar über 4.000 gezählte Varianten. |

PerM |
Ottostr. |
17.05.2008 |
Naomi Bernatz |
| 6 |
Balkenschröter
Dorcus parallelepipedus |
Text: S. Bild 80 |

PerM |
Pferdekoppel |
04.04.2008 |
Naomi Bernatz |