Insekten: Zweiflügler (Ordnung: Diptera = Fliegen, Schnaken, Stechmücken)
Hautflügler (Ordnung Hymenoptera = Wespen, Bienen, Hummeln) 
Schnabelhaften (Ordnung: Mecoptera = Skorpionsfliegen)

Startseite

Nr. Tiername Beschreibung Identifikation (z.B. Bild)
und Name,
Wohnort des
Bestimmers
"Fund"-Ort  "Fund"
-Datum
Entdecker
304 Gartenhummel
Bombus spec
(hortorum-
Gruppe)

Es handelt sich hier um eine (von vier sehr ähnlichen) Hummelarten, die mit dem Sammelbergriff Gartenhummel zusammengefasst werden. Ihre Nester bauen sie oft „erdnah“ in verlassenen Vogel- und Mäusenestern, Ställen, Schuppen etc.. Ein ausgewachsenes Volk besteht aus etwa 50 bis 100 Arbeiterinnen. Ihnen kommt als Blütenbestäuber eine große ökologische Bedeutung zu. Wie alle Hummeln fliegen sie (im Gegensatz zu den Honigbienen) auch bei sehr kühlen Temperaturen. So werden auch in kalten Frühjahrsmonaten zahlreiche Pflanzen bestäubt, die sonst keinen Besuch von Honigbienen erhalten würden.

u304.jpg (42414 Byte)
ReiK
Wald und Wiese
Knittelsheim
11.07.2008 Kindergarten
282 Blattwespe Symphyta spec. Larve einer Blattwespe Symphyta spec. u282.jpg (31003 Byte)
PerM
Wald und Wiese
Knittelsheim
11.07.2008 Kindergarten
273 Fruchtfliege
Campiglossa cf. argyrocephala

Text: s. Foto 74a„cf.“ deutet hier an, dass die hier erkennbaren Merkmale mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf die Fruchtfliegenart Campiglossa argyrocephala zu beziehen sind.

u273.jpg (43262 Byte)
HauM
Wald und Wiese
Knittelsheim
11.07.2008 Kindergarten
272 Breitflügelige Raupenfliege
Ectophasia crassipennis

Dieser Vertreter aus der Familie der Raupenfliegen (Tachinidae) gehört zu den Wanzenparasitoiden (Parasitoid: in der Regel ein Insekt, das sich parasitisch entwickelt, dann aber den Wirt tötet). Das Weibchen der hier abgebildeten Raupenfliege schiebt ihr Ei mittels einer nach vorn gebogenen Platte unter das Halsschild der Wanze. Die Larve schlüpft nach einigen Tagen aus dem Ei, bohrt sich in die Wanze ein und wächst als Innenparasit heran. Bald nachdem die reife Made den Wirt verlassen hat, stirbt letzterer ab.

u272.jpg (45760 Byte)
H.-Peter Tschorsnig / Stuttgart
Wald und Wiese
Knittelsheim
11.07.2008 Kindergarten
271 Schmeißfliege
(etwas unsicher) 

Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich um eine typische Schmeißfliegenart aus der Familie Calliphoridae. Die Flügel sind bei dem abgebildeten Exemplar vermutlich verkrüppelt.Von insgesamt ca. 1000 Arten hat man in Deutschland etwa 45 festgestellt. Diese Fliegen haben ihren Namen wegen ihrer ausgeprägten Vorliebe für geruchsintensive Stoffe. Das veraltete Wort „Schmeiß“ bedeutet „Auswurf“ und wurde speziell im Zusammenhang mit „Kot“ verwendet. 

u271.jpg (57537 Byte)
GGrF
Wald und Wiese
Knittelsheim
11.07.2008 Kindergarten
270 Goldfliege
Lucilia spec.

Besonders prächtig gefärbte Vertreter aus der Familie der Schmeißfliegen (Calliphoridae) sind die Goldfliegen. Es gibt mehrere sehr ähnliche Arten. Hier könnte es sich um die Kaisergoldfliege Lucilia caesar handeln. Die Vertreter dieser Familie besuchen alles „Übelriechende“, sitzen gerne in der Sonne und fliegen auch in Wohnungen. Die Eiablage erfolgt im Fell oder in Ritzen von toten Tieren. Die Maden schlüpfen noch am selben Tag und verpuppen sich bereits nach einer Woche in der Erde.

u270.jpg (40963 Byte)
PerM
Wald und Wiese
Knittelsheim
11.07.2008 Kindergarten
269 Hainschweb-
fliege Episyrphus balteatus

Hier handelt es sich um die häufigste Art aus der Familie der Schwebfliegen (Syrphidae). Die völlig harmlose Art wird z. B. auf Terassen sehr oft mit einer Wespe verwechselt und zu unrecht verjagt oder gar erschlagen. Die Larven sind als Blattlausvertilger in Biogärten sehr geschätzt. Um auf die große Bedeutung der Schwebfliegen aufmerksam zu machen wurde diese Art 2004 zum „Insekt des Jahres“ gekürt!

u269.jpg (44350 Byte)
PerM
Wald und Wiese
Knittelsheim
11.07.2008 Kindergarten
268 Stech- oder Zuckmücke
Familie: Culicidae oder Chironimidae

und

Zecke
Ixodes spec.

Auf diesem Foto ist (links) neben der Zecke (s. Foto Nr. 290) auch noch eine Mücke abgebildet. Die Fotoqualität lässt nur die Festellung zu, dass es sich nicht um eine „Echte Schnake“ (Familie Tipulidae: Kohlschnake, „Langbein“) handelt sondern um eine Mücke. Hier könnte es sich um eine Stechmücke (in der Oberrheinischen Tiefebene als „Schnaken“ bekannt) oder um eine Zuck- oder Tanzmücke handeln. Letztere tauchen oft in riesigen Schwärmen auf, sind aber höchstens lästig zählen im Gegensatz zu den sehr ähnlichen Steckmücken nicht zu den „stechenden Plagegeistern“.

Vermutlich handelt es sich hier um die in Europa häufigste Zeckenart, den „Gemeinen Holzbock“ (Ixodes ricinus) aus der Familie der Schildzecken (Ixodidae) in der Tierklasse der Spinnen (acht Beine). Es sind also keine Insekten, denn diese sind im Gegensatz dazu „Sechsbeiner“.

u268.jpg (42670 Byte)
GGrF

und 

PerM

Wald und Wiese
Knittelsheim
11.07.2008 Kindergarten
267 Echte Fleischfliege
Sarcophaga spec.

Aus der Familie der Fleischfliegen (Sarcophagidae) sind weltweit etwa 2500 Arten bekannt, etwa 10 davon in Deutschland. Die Larven der Gattung Sarcophaga leben meist in Aas oder Kot. 

u267.jpg (46649 Byte)
GGrF
Wald und Wiese
Knittelsheim
11.07.2008 Kindergarten
266 Hummel
Bombus spec.

Bei dieser Wildbienenart handelt es scih vermutlich die Gemeine Feldhummel (Bombus pascuorum) eine unserer häufigsten Hummelarten. Normalerweise baut sie ihr Nest unter Gestrüpp am Boden, gelegentlich aber auch in Vogelnistkästen. Die als Blütenbestäuber sehr nützliche Art (vor allem in kühlen Frühjahren, wenn es den Honigbienen zu kalt ist) ist wie alle Hummeln sehr friedfertig und sollte nicht gestört oder gar vertrieben werden.

u266.jpg (47145 Byte)
PerM
Wald und Wiese
Knittelsheim
11.07.2008 Kindergarten
265 Langbauch-
schwebfliege Sphaerophoria spec

Hier handelt es sich um eine Art aus der Familie der Schwebfliegen (Syrphidae). Die Larven sind als Blattlausvertilger in Biogärten sehr geschätzt. Diese ausgewachsenen Fliegen können die Flügel bis zu 300 mal pro Sekunde auf- und abbewegen und so – entsprechend ihrem Namen – auf der „Stelle schweben“.

u265.jpg (63749 Byte)
GGrF
Wald und Wiese
Knittelsheim
11.07.2008 Kindergarten
262 Westliche Honigbiene
Apis mellifera

Die Westliche Honigbiene wurde früher auch Europäische Honigbiene genannt. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet war nur Europa, Afrika und der Nahe Osten. Da sie große Bedeutung für die Honigproduktion hat, wurde sie inzwischen weltweit verbreitet. Es gibt etwa 25 Unterarten, man spricht hier von Bienenrassen der Apis mellifera.

u262.jpg (56814 Byte)
HauM
Wald und Wiese
Knittelsheim
11.07.2008 Kindergarten
259 Hornisse
Vespa crabro

Die größte einheimische Wespe (Familie Vespidae = soziale Faltenwespen) ist die Hornisse, bei uns auch als „Neuntöter“ bekannt, da angeblich neun Stiche ein Pferd töten (das gehört in die Rubrik Märchen!)Die Hornisse verhält sich gegenüber uns Menschen auch bei Störungen noch sehr friedlich. Wenn sie aber in höchster Bedrängnis doch einmal sticht ist es nicht schmerzhafter und gefährlicher als bei einer normalen Wespe (Dialekt: Hornessel = sprachliche Verkleinerungsform für Hornisse à also eine „kleine Hornisse“).Anmerkung: Wespen, Bienen und Hornissen stehen unter Naturschutz. Sie zu töten oder ihre Nester zu beschädigen ist streng verboten! Für die vom Aussterben bedrohten Hornissen gilt überdies das Artenschutzgesetz. Wer dagegen verstößt, kann mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro bestraft werden!

u259.jpg (90191 Byte)
HauM
Wald und Wiese
Knittelsheim
11.07.2008 Kindergarten
220

Erdhummel (im weiteren Sinne)Bombus terrestris (sensu lato) = Artengruppe

Die Hellgelbe Erdhummel oder Helle Erdhummel (Bombus lucorum) ist eine in Bodennähe lebende Hummel, die in Deutschland an offenen wenig beschatteten Stellen weit verbreitet ist. Ihre ökologische Bedeutung hat sie vor allem als bestäubendes Insekt vieler Pflanzen, wovon viele auf die Erdhummeln als Bestäuber angewiesen sind.


PerM
Hauptstr. 1a 29.06.2008 Frederic Christmann
210 Schmetterlings-
mücke
Psychodidae

Von dieser Fliegenfamilie (Psychodidae) wurden in Deutschland bisher 110 Arten nachgewiesen Es handelt sich durchwegs um leine oder sehr kleine Tiere (1,5 bis 5 mm). Für die Artbestimmung sind unter anderem winzigen Schuppen auf den Flügeln wichtig. Die ausgewachsenen Tiere sind schlechte Flieger, können aber recht behende laufen. Die Weibchen einiger Arten sind als Blutsauger bekannt.Die Larven ernähren sich von verrottenden pflanzlichen Stoffen. Einige Arten in Abflüssen, Kläranlagen und Aborten (z.B. die Abortfliege Psychoda grisecens), weshalb sie in vielen Haushalten vorkommen können


HauM
Hauptstr. 1a 22.09.2008 Frederic Christmann
209 Schlupfwespe  (Ischneumonidae)

Die Schlupfwespen (Ichneumonidae) bilden in Mitteleuropa die artenreichste Familie der Hautflügler und stellen auch die größten Arten unter den parasitoiden Hymenopteren.


NieM
Hauptstr. 1a 19.01.2008 Frederic Christmann
190 Schwebfliege

Hier handelt es sich um eine Schwebfliegenart (Familie: Syrphidae) aus den Gattungen Melanostoma oder Platycheirus. Die Kontraste der Aufnahme reichen leider für eine weitere Identifizierung nicht aus. Diese Zweiflügler fliegen (schwirren) mit sehr hoher Flügelschlagfrequenz (ca. 300 Schwingungen pro Sekunde) und können so – entsprechend ihrem Namen - auf der „Stelle schweben“.


HauM
Hauptstr. 1a 29.06.2008 Frederic Christmann
189 Raupenfliege
Mintho rufiventris

Hier handelt es sich um eine von ca. 500 mitteleuropäischen Arten aus der Familie der Raupen- bzw. Schmarotzerfliegen (Tachinidae). Das Bild zeigt Mintho rufiventris, welche sich parasitisch in den Raupen des Zünslers (Kleinschmetterling) Orthopygia glaucinalis entwickelt. 


H.-Peter Tschorsnig / Stuttgart
Hauptstr. 1a 01.06.2008 Frederic Christmann
100 Raubfliege
Tolmerus spec.

„Raubfliegen“ ist ein Sammelbegriff für diese weltweit sehr große Fliegenfamilie (Asilidae). Aus Deutschland sind ca. 80 Arten bekannt. Die Larven jagen (Insektenlarven) und leben überwiegend im Boden. Erwachsene Tiere besitzen einen Stechrüssel, mit dem sie im Flug erbeutete Insekten betäuben. Menschen werden nur in höchster Gefahr gestochen (z. B. beim Festhalten). Eine Artbestimmung gelingt nach Foto nur selten. 

0100.jpg (99096 Byte)
GGrF
Hauptstr. 1a 21.09.2008 Frederic Christmann
96 Wespennest


Ohne eine Wespe lässt hier nur spekulieren. Vermutlich handelt es sich um das Nest einer “Echten Wespe“ aus der Gattung der Langkopfwespen (Dolichovespula spec.).

6.jpg (101195 Byte)
HauM
Ottostr. 29 31.07.2008 Naomi Bernatz
95 Wegwespe (Pompilide)

mit gelähmter Spinne als Proviant für ihre Larven

5.jpg (75759 Byte)
NieM
Ottostr. 29 16.07.2008 Naomi Bernatz
91 Erdhummel (im weiteren Sinne)Bombus terrestris (sensu lato) = Artengruppe

Die Hellgelbe Erdhummel oder Helle Erdhummel (Bombus lucorum) ist eine in Bodennähe lebende Hummel, die in Deutschland an offenen wenig beschatteten Stellen weit verbreitet ist. Ihre ökologische Bedeutung hat sie vor allem als bestäubendes Insekt vieler Pflanzen, wovon viele auf die Erdhummeln als Bestäuber angewiesen sind.

1.jpg (59424 Byte)
SchH
Ottostr. 29 20.07.2008 Naomi Bernatz
86 Gartenhummel, Bombus hortorum

Die Gartenhummel (Bombus hortorum) ist eine häufige Hummelart, die in Gärten, auf Wiesen, in Obstgärten und in Parks vorkommt.

IMG_5615_640x426.jpg (39010 Byte)
PerM
Waldlehrpfad 17.06.2008 Klasse 4a
GS Ottersheim
79 Schilffliege Puppe einer Schilffliege aus der Gattung Lipara. Vermutlich die Art Lipara  lucens IMG_5596_640x426.jpg (73594 Byte)
BetE
Waldlehrpfad 17.06.2008 Klasse 4a
GS Ottersheim
78 Schnepfenfliege
Chrysopilus spec. (Männchen) 

Die Gattung Chrysopilus gehört in die Familie der Schnepfenfliegen (Rhagionidae). Von insgesamt ca. 500 Arten kommen in Deutschland ca. 35 Arten vor. Vermutlich zeigt das Foto die Kronen-Schnepfenfliege (Chrysopilus cristatus). Diese legt ihre Eier in den Boden, wo die mit kräftigen Beißwerkzeugen ausgestatteten Larven nach wenigen Tagen schlüpfen. Sie leben räuberisch von Insekten und deren Larven. 

IMG_5595_640x426.jpg (35144 Byte)
HauM
Waldlehrpfad 17.06.2008 Klasse 4a
GS Ottersheim
77 Skorpionsfliege Skorpionsfliegen besitzen vier Flügel und gehören folglich nicht in die Verwandschaft der „normalen“ Fliegen (z.B.: Gemeine Stubenfliege), welche nur zwei Flügel haben und somit zu den Zweiflüglern (Ordnungsname: Diptera) gehören. Skorpionsfliegen (Familie: Panorpidae) gehören zur Ordnung der Schnabelhaften (schnabelartig verlängerte Mundwerkzeuge) . Ihr Hinterleibsende ist bei beiden Geschlechtern mit einem roten Anhang ausgestattet. Bei den Weibchen handelt es sich um eine leicht nach oben gebogene Legeröhre, während die Männchen über ein stark nach oben gekrümmtes, zangenartiges Begattungsorgan verfügen, das an den Stachel eines Skorpions erinnert. Aber keine Angst: sie sind völlig ungefährlich! IMG_5620_640x426.jpg (30801 Byte)
PerM
Waldlehrpfad 17.06.2008 Klasse 4a
GS Ottersheim
75 Minierfliege

Fraßgang der Larve einer Minierfliege  (Fliegenzugehörigkeit ist erkennbar an der Art der Kotablage) aus der Familie der Agromycidae

IMG_5587_640x426.jpg (51299 Byte)
BetE
Waldlehrpfad 17.06.2008 Klasse 4a
GS Ottersheim
74 Fruchtfliege
Myolia lucida

Fruchtfliegen (auch Bohrfliegen genannt) gehören weltweit zu den gefährlichsten Fruchtschädlingen, deren Larven ganze Ernten zerstören können. Durch Handel und Verkehr werden immer mehr Arten weltweit verbreitet. In heimatfernen Ländern fehlen dann meist die natürlichen Feinde, so dass sich die eingeschleppten Arten massenhaft vermehren können und dort besonders dramatische Ernteschäden anrichten.Die Larven der hier abgebildeten Art entwickeln sich in den Früchten der Heckenkirsche.Die Bohrfliegen gehören nicht zu den Essigfliegen (Familie Drosophilidae), welche bei uns oft fälschlich als „Fruchtfliegen“ bezeichnet werden. Letztere laben sich in der Pfalz besonders gerne an (über)reifen Trauben und werden als lästig empfunden.

IMG_5586_640x426.jpg (33971 Byte)
HauM
Waldlehrpfad 17.06.2008 Klasse 4a
GS Ottersheim
72 Goldwespe

folgt

IMG_5629_640x426.jpg (32414 Byte)
Waldlehrpfad 17.06.2008 Klasse 4a
GS Ottersheim
68 Gallwespe

Die Gallwespen (Cynipidae) sind eine Familie der Hautflügler (Hymenoptera) und werden hier innerhalb der Taillenwespen (Apocrita) in die Überfamilie der Gallwespenartigen (Cynipoidea) eingeordnet. Weltweit sind etwa 1600 Arten dieser meist sehr kleinen Tiere (ein bis drei Millimeter) bekannt, in Mitteleuropa leben etwa 300 Arten, die 75 Gattungen zugeordnet werden.

IMG_5580_640x426.jpg (35199 Byte)

IMG_5579_640x426.jpg (27473 Byte)
PerM

Waldlehrpfad 17.06.2008 Klasse 4a
GS Ottersheim
64 Gallische Feldwespe
(Männchen)
Polistes dominulus

Text: s. Foto 11

IMG_5627_640x426.jpg (32016 Byte)
HauM
Waldlehrpfad 17.06.2008 Klasse 4a
GS Ottersheim
61 Ameisenlöwe

Als Ameisenlöwe wird die Larve der Ameisenjungfern (Myrmeleontidae) bezeichnet, die eine Familie der Insekten aus der Ordnung der Netzflügler darstellen. Innerhalb der Netzflügler bilden die Ameisenjungfern die artenreichste und am weitesten verbreitete Gruppe, ein evolutionärer Erfolg, der ganz wesentlich auf die Lebensweise der Larven zurückgeführt wird.

IMG_5632_640x426.jpg (91289 Byte)
PerM
Waldlehrpfad 17.06.2008 Klasse 4a
GS Ottersheim
51 Echte Fleischfliege
Sarcophaga spec.

Aus der Familie der Fleischfliegen (Sarcophagidae) sind weltweit etwa 2500 Arten bekannt, etwa 10 davon in Deutschland. Die Larven der Gattung Sarcophaga leben meist in Aas oder Kot.

Mucke640x480.jpg (102782 Byte)
GGrF
Knittelsheimer 
Wald
8.5.2008 Familie Arnold
36 Schwebfliege, Melanostoma spec. (Weibchen) Text: s. Foto 190 FliegeaufL_640x360.jpg (60792 Byte)
HauM
Wiesenweg 6 20.04.2008 Frederic Christmann
35 Blumenfliege

Die Aufnahme reicht nicht für eine sichere Familienzuordnung. Aber „Blumenfliege“ als Zweiflüglerfamilie (Anthomiidae) ist sehr wahrscheinlich. In Mitteleuropa sind etwa 220 Arten bekannt. Sie besuchen häufig Blüten (Name!), von deren Pollen sie sich die meisten und bekanntesten Arten ernähren. Einige jedoch auch von Jauche, Schweiß oder ausfließendem Blut. Die Eiablage erfolgt meist an den Wirtspflanzen (meist Pilze) der Larven. Einige entwickeln sich auch im Abfall in Nestern von Wildbienen. „Flower Flies“ aus dem englischsprachigen Raum bezieht sich auf die Familie der Schwebfliegen (Syrphidae).

Fliege_640x360.jpg (74000 Byte)
GGrF
Wiesenweg 6 20.04.2008 Frederic Christmann
34 Fliege
Diptera spec.

Die Größe des Tieres auf der Abbildung ist selbst für eine sichere Bestimmung der Familie nicht ausreichend. 

Fliege3_640x360.jpg (41012 Byte)
GGrF
Wiesenweg 6 20.04.2008 Frederic Christmann
33 Fliege
Diptera spec.

Die Größe des Tieres auf der Abbildung ist selbst für eine sichere Bestimmung der Familie nicht ausreichend. 

Fliege2_640x360.jpg (62967 Byte)
GGrF
Wiesenweg 6 20.04.2008 Frederic Christmann
31 Schmeißfliege
Calliphora spec.

Hier handelt es sich um einen Vertreter aus der Familie der Schmeißfliegen (Calliphoridae). Von insgesamt ca. 1000 Arten hat man in Deutschland etwa 45 festgestellt. Darunter auch fünf Arten der Gattung Blaue Schmeißfliegen (Calliphora), von denen das Foto eine Art zeigt.Anmerkung: Diese Fliegen verdanken ihren Namen der ausgeprägten Vorliebe für geruchsintensive Stoffe. Das veraltete Wort „Schmeiß“ bedeutet „Auswurf“ und wurde früher im Zusammenhang mit „Kot“ verwendet.

Brummer_640x360.jpg (52902 Byte)
ReiK
Wiesenweg 6 20.04.2008 Frederic Christmann
30 Schmeißfliege

Allgem. Text: s. Bild 31Hier handelt es sich um zwei (verschiedene) Vertreter aus der Familie der Schmeißfliegen (Calliphoridae). Bei der (im Bild) oberen Art handelt es sich vermutlich um die Gattung Calliphora (s.a. Bild 31). 

Blaufliege_640x360.jpg (102378 Byte)
GGrF
Wiesenweg 6 20.04.2008 Frederic Christmann
29 Wildbiene, Andrena spec. 

Als Wildbienen bezeichnet man sämtliche Bienenarten der Überfamilie Apoidea mit Ausnahme der Honigbienen und nicht etwa wildlebende Urformen oder verwilderte Stämme der Honigbiene. Der Begriff hat in der Biologie keinerlei systematische Relevanz, er trägt lediglich der Tatsache Rechnung, dass bei der umgangssprachlichen Bezeichnung Biene fast ausschließlich die bekannteste Bienenart, die Westliche Honigbiene gemeint ist.

Biene_640x360.jpg (71032 Byte)
SchH
Wiesenweg 6 20.04.2008 Frederic Christmann
11 Gallische Feldwespe (Weibchen = Königin) Polistes dominulusund ihr Nest

Die Vertreter dieser Gattung gehören zur Familie der Faltenwespen (Vespidae). Die Gallische Feldwespe (früher Polistes gallicus) bewohnt offene warme Wiesen. In Südeuropa baut sie ihre Nester nur im Freien, nördlich der Alpen bevorzugt sie die wärmeren Gegenden der Städte und Dörfer. Die äußerst nützlichen Wespen sind sehr friedlich und Stechen erst bei massiven Störungen. Das Nest wird im Frühling von einer (oder mehreren) Jungkönigin(nen) gegründet. Als Bausubstanz für das Nest dienen vertrockneten Pflanzenstängel, welche mit dem Sekret der Speicheldrüsen verklebt werden. Das ca. 10cm kleine, mantellose und nach außen offene Nest wird an einem Neststiel in Gebäuden oder außerhalb an einem Stängel oder Stein gebaut. Die Alttiere sterben im Herbst und nur die neuen Königinnen überwintern.


Wildwespe_640x480.jpg (81717 Byte)
Knittelsheimer
Wiese
14.04.2008 Naomi Bernatz

wespe_alt2_640x480.jpg (82092 Byte)

wespe_alt_360x480.jpg (39334 Byte)
HauM

Wiesenweg 10 15.06.2008 Familie Alter

nach oben