| Nr. |
Tiername |
Beschreibung |
Identifikation (z.B.
Bild)
und Name,
Wohnort des
Bestimmers |
"Fund"-Ort |
"Fund"
-Datum |
Entdecker |
| 304 |
Gartenhummel
Bombus spec
(hortorum-
Gruppe) |
Es handelt sich hier um eine (von vier sehr ähnlichen) Hummelarten, die mit dem Sammelbergriff Gartenhummel zusammengefasst werden. Ihre Nester bauen sie oft „erdnah“ in verlassenen Vogel- und Mäusenestern, Ställen, Schuppen etc.. Ein ausgewachsenes Volk besteht aus etwa 50 bis 100 Arbeiterinnen. Ihnen kommt als Blütenbestäuber eine große ökologische Bedeutung zu. Wie alle Hummeln fliegen sie (im Gegensatz zu den Honigbienen) auch bei sehr kühlen Temperaturen. So werden auch in kalten Frühjahrsmonaten zahlreiche Pflanzen bestäubt, die sonst keinen Besuch von Honigbienen erhalten würden. |

ReiK |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 282 |
Blattwespe Symphyta spec. |
Larve einer Blattwespe
Symphyta spec.
|

PerM |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 273 |
Fruchtfliege
Campiglossa cf. argyrocephala |
Text: s. Foto 74a„cf.“ deutet hier an, dass die hier erkennbaren Merkmale mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf die Fruchtfliegenart Campiglossa argyrocephala zu beziehen sind. |

HauM |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 272 |
Breitflügelige
Raupenfliege
Ectophasia crassipennis |
Dieser Vertreter aus der Familie der Raupenfliegen
(Tachinidae) gehört zu den Wanzenparasitoiden (Parasitoid: in der Regel ein Insekt, das sich parasitisch entwickelt, dann aber den Wirt tötet). Das Weibchen der hier abgebildeten Raupenfliege schiebt ihr Ei mittels einer nach vorn gebogenen Platte unter das Halsschild der Wanze. Die Larve schlüpft nach einigen Tagen aus dem Ei, bohrt sich in die Wanze ein und wächst als Innenparasit heran. Bald nachdem die reife Made den Wirt verlassen hat, stirbt letzterer ab.
|

H.-Peter Tschorsnig / Stuttgart
|
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 271 |
Schmeißfliege
(etwas unsicher) |
Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich um eine typische Schmeißfliegenart aus der Familie
Calliphoridae. Die Flügel sind bei dem abgebildeten Exemplar vermutlich verkrüppelt.Von insgesamt ca. 1000 Arten hat man in Deutschland etwa 45 festgestellt. Diese Fliegen haben ihren Namen wegen ihrer ausgeprägten Vorliebe für geruchsintensive Stoffe. Das veraltete Wort „Schmeiß“ bedeutet „Auswurf“ und wurde speziell im Zusammenhang mit „Kot“ verwendet. |

GGrF |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 270 |
Goldfliege
Lucilia spec. |
Besonders prächtig gefärbte Vertreter aus der Familie der Schmeißfliegen
(Calliphoridae) sind die Goldfliegen. Es gibt mehrere sehr ähnliche Arten. Hier könnte es sich um die Kaisergoldfliege Lucilia caesar handeln. Die Vertreter dieser Familie besuchen alles „Übelriechende“, sitzen gerne in der Sonne und fliegen auch in Wohnungen. Die Eiablage erfolgt im Fell oder in Ritzen von toten Tieren. Die Maden schlüpfen noch am selben Tag und verpuppen sich bereits nach einer Woche in der Erde. |

PerM |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 269 |
Hainschweb-
fliege Episyrphus balteatus |
Hier handelt es sich um die häufigste Art aus der Familie der Schwebfliegen
(Syrphidae). Die völlig harmlose Art wird z. B. auf Terassen sehr oft mit einer Wespe verwechselt und zu unrecht verjagt oder gar erschlagen. Die Larven sind als Blattlausvertilger in Biogärten sehr geschätzt. Um auf die große Bedeutung der Schwebfliegen aufmerksam zu machen wurde diese Art 2004 zum „Insekt des Jahres“ gekürt!
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PerM |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 268 |
Stech- oder Zuckmücke
Familie: Culicidae oder Chironimidae
und
Zecke
Ixodes spec.
|
Auf diesem Foto ist (links) neben der Zecke (s. Foto Nr. 290) auch noch eine Mücke abgebildet. Die Fotoqualität lässt nur die Festellung zu, dass es sich nicht um eine „Echte Schnake“ (Familie Tipulidae: Kohlschnake, „Langbein“) handelt sondern um eine Mücke. Hier könnte es sich um eine Stechmücke (in der Oberrheinischen Tiefebene als „Schnaken“ bekannt) oder um eine Zuck- oder Tanzmücke handeln. Letztere tauchen oft in riesigen Schwärmen auf, sind aber höchstens lästig zählen im Gegensatz zu den sehr ähnlichen Steckmücken nicht zu den „stechenden Plagegeistern“.
Vermutlich handelt es sich hier um die in Europa häufigste Zeckenart, den „Gemeinen Holzbock“ (Ixodes ricinus) aus der Familie der Schildzecken (Ixodidae) in der Tierklasse der Spinnen (acht Beine). Es sind also keine Insekten, denn diese sind im Gegensatz dazu „Sechsbeiner“.
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GGrF
und
PerM
|
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 267 |
Echte Fleischfliege
Sarcophaga spec. |
Aus der Familie der Fleischfliegen (Sarcophagidae) sind weltweit etwa 2500 Arten bekannt, etwa 10 davon in Deutschland. Die Larven der Gattung Sarcophaga leben meist in Aas oder Kot. |

GGrF |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 266 |
Hummel
Bombus spec. |
Bei dieser Wildbienenart handelt es scih vermutlich die Gemeine Feldhummel
(Bombus pascuorum) eine unserer häufigsten Hummelarten. Normalerweise baut sie ihr Nest unter Gestrüpp am Boden, gelegentlich aber auch in Vogelnistkästen. Die als Blütenbestäuber sehr nützliche Art (vor allem in kühlen Frühjahren, wenn es den Honigbienen zu kalt ist) ist wie alle Hummeln sehr friedfertig und sollte nicht gestört oder gar vertrieben werden.
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PerM |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 265 |
Langbauch-
schwebfliege Sphaerophoria spec |
Hier handelt es sich um eine Art aus der Familie der Schwebfliegen
(Syrphidae). Die Larven sind als Blattlausvertilger in Biogärten sehr geschätzt. Diese ausgewachsenen Fliegen können die Flügel bis zu 300 mal pro Sekunde auf- und abbewegen und so – entsprechend ihrem Namen – auf der „Stelle schweben“. |

GGrF |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 262 |
Westliche Honigbiene
Apis mellifera |
Die Westliche Honigbiene wurde früher auch Europäische Honigbiene genannt. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet war nur Europa, Afrika und der Nahe Osten. Da sie große Bedeutung für die Honigproduktion hat, wurde sie inzwischen weltweit verbreitet. Es gibt etwa 25 Unterarten, man spricht hier von Bienenrassen der Apis
mellifera. |

HauM |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 259 |
Hornisse
Vespa crabro |
Die größte einheimische Wespe (Familie Vespidae = soziale Faltenwespen) ist die Hornisse, bei uns auch als „Neuntöter“ bekannt, da angeblich neun Stiche ein Pferd töten (das gehört in die Rubrik Märchen!)Die Hornisse verhält sich gegenüber uns Menschen auch bei Störungen noch sehr friedlich. Wenn sie aber in höchster Bedrängnis doch einmal sticht ist es nicht schmerzhafter und gefährlicher als bei einer normalen Wespe (Dialekt: Hornessel = sprachliche Verkleinerungsform für Hornisse à also eine „kleine
Hornisse“).Anmerkung: Wespen, Bienen und Hornissen stehen unter Naturschutz. Sie zu töten oder ihre Nester zu beschädigen ist streng verboten! Für die vom Aussterben bedrohten Hornissen gilt überdies das Artenschutzgesetz. Wer dagegen verstößt, kann mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro bestraft werden!
|

HauM |
Wald und Wiese
Knittelsheim |
11.07.2008 |
Kindergarten |
| 220 |
Erdhummel (im weiteren Sinne)Bombus
terrestris (sensu lato) = Artengruppe |
Die Hellgelbe Erdhummel oder Helle Erdhummel (Bombus
lucorum) ist eine in Bodennähe lebende Hummel, die in Deutschland an offenen wenig beschatteten Stellen weit verbreitet ist. Ihre ökologische Bedeutung hat sie vor allem als bestäubendes Insekt vieler Pflanzen, wovon viele auf die Erdhummeln als Bestäuber angewiesen sind.
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PerM |
Hauptstr. 1a |
29.06.2008 |
Frederic Christmann |
| 210 |
Schmetterlings-
mücke
Psychodidae |
Von dieser Fliegenfamilie (Psychodidae) wurden in Deutschland bisher 110 Arten nachgewiesen Es handelt sich durchwegs um leine oder sehr kleine Tiere (1,5 bis 5 mm). Für die Artbestimmung sind unter anderem winzigen Schuppen auf den Flügeln wichtig. Die ausgewachsenen Tiere sind schlechte Flieger, können aber recht behende laufen. Die Weibchen einiger Arten sind als Blutsauger bekannt.Die Larven ernähren sich von verrottenden pflanzlichen Stoffen. Einige Arten in Abflüssen, Kläranlagen und Aborten (z.B. die Abortfliege Psychoda
grisecens), weshalb sie in vielen Haushalten vorkommen können |

HauM |
Hauptstr. 1a |
22.09.2008 |
Frederic Christmann |
| 209 |
Schlupfwespe (Ischneumonidae) |
Die Schlupfwespen (Ichneumonidae) bilden in Mitteleuropa die artenreichste Familie der Hautflügler und stellen auch die größten Arten unter den parasitoiden Hymenopteren. |

NieM |
Hauptstr. 1a |
19.01.2008 |
Frederic Christmann |
| 190 |
Schwebfliege |
Hier handelt es sich um eine Schwebfliegenart (Familie:
Syrphidae) aus den Gattungen Melanostoma oder Platycheirus. Die Kontraste der Aufnahme reichen leider für eine weitere Identifizierung nicht aus. Diese Zweiflügler fliegen (schwirren) mit sehr hoher Flügelschlagfrequenz (ca. 300 Schwingungen pro Sekunde) und können so – entsprechend ihrem Namen - auf der „Stelle schweben“. |

HauM |
Hauptstr. 1a |
29.06.2008 |
Frederic Christmann |
| 189 |
Raupenfliege
Mintho rufiventris |
Hier handelt es sich um eine von ca. 500 mitteleuropäischen Arten aus der Familie der Raupen- bzw. Schmarotzerfliegen
(Tachinidae). Das Bild zeigt Mintho rufiventris, welche sich parasitisch in den Raupen des Zünslers (Kleinschmetterling) Orthopygia glaucinalis entwickelt. |

H.-Peter Tschorsnig / Stuttgart |
Hauptstr. 1a |
01.06.2008 |
Frederic Christmann |
| 100 |
Raubfliege
Tolmerus spec. |
„Raubfliegen“ ist ein Sammelbegriff für diese weltweit sehr große Fliegenfamilie (Asilidae). Aus Deutschland sind ca. 80 Arten bekannt. Die Larven jagen (Insektenlarven) und leben überwiegend im Boden. Erwachsene Tiere besitzen einen Stechrüssel, mit dem sie im Flug erbeutete Insekten betäuben. Menschen werden nur in höchster Gefahr gestochen (z. B. beim Festhalten). Eine Artbestimmung gelingt nach Foto nur selten.
|

GGrF |
Hauptstr. 1a |
21.09.2008 |
Frederic Christmann |
| 96 |
Wespennest |
Ohne eine Wespe lässt hier nur spekulieren. Vermutlich handelt es sich um das Nest einer “Echten Wespe“ aus der Gattung der Langkopfwespen
(Dolichovespula spec.).
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HauM |
Ottostr. 29 |
31.07.2008 |
Naomi Bernatz |
| 95 |
Wegwespe (Pompilide) |
mit gelähmter Spinne als Proviant für ihre
Larven |

NieM |
Ottostr. 29 |
16.07.2008 |
Naomi Bernatz |
| 91 |
Erdhummel (im weiteren Sinne)Bombus terrestris (sensu lato) = Artengruppe |
Die Hellgelbe Erdhummel oder Helle Erdhummel
(Bombus lucorum) ist eine in Bodennähe lebende Hummel, die in Deutschland an offenen wenig beschatteten Stellen weit verbreitet ist. Ihre ökologische Bedeutung hat sie vor allem als bestäubendes Insekt vieler Pflanzen, wovon viele auf die Erdhummeln als Bestäuber angewiesen sind.
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SchH |
Ottostr. 29 |
20.07.2008 |
Naomi Bernatz |
| 86 |
Gartenhummel, Bombus hortorum |
Die Gartenhummel (Bombus hortorum) ist eine häufige Hummelart, die in Gärten, auf Wiesen, in Obstgärten und in Parks vorkommt.
|

PerM |
Waldlehrpfad |
17.06.2008 |
Klasse 4a
GS Ottersheim |
| 79 |
Schilffliege |
Puppe einer Schilffliege
aus der Gattung Lipara. Vermutlich die Art Lipara lucens |

BetE |
Waldlehrpfad |
17.06.2008 |
Klasse 4a
GS Ottersheim |
| 78 |
Schnepfenfliege
Chrysopilus spec. (Männchen) |
Die Gattung Chrysopilus gehört in die Familie der Schnepfenfliegen
(Rhagionidae). Von insgesamt ca. 500 Arten kommen in Deutschland ca. 35 Arten vor. Vermutlich zeigt das Foto die Kronen-Schnepfenfliege
(Chrysopilus cristatus). Diese legt ihre Eier in den Boden, wo die mit kräftigen Beißwerkzeugen ausgestatteten Larven nach wenigen Tagen schlüpfen. Sie leben räuberisch von Insekten und deren Larven. |

HauM |
Waldlehrpfad |
17.06.2008 |
Klasse 4a
GS Ottersheim |
| 77 |
Skorpionsfliege |
Skorpionsfliegen besitzen vier Flügel und gehören folglich nicht in die Verwandschaft der „normalen“ Fliegen (z.B.: Gemeine Stubenfliege), welche nur zwei Flügel haben und somit zu den Zweiflüglern (Ordnungsname: Diptera) gehören. Skorpionsfliegen (Familie: Panorpidae) gehören zur Ordnung der Schnabelhaften (schnabelartig verlängerte Mundwerkzeuge) . Ihr Hinterleibsende ist bei beiden Geschlechtern mit einem roten Anhang ausgestattet. Bei den Weibchen handelt es sich um eine leicht nach oben gebogene Legeröhre, während die Männchen über ein stark nach oben gekrümmtes, zangenartiges Begattungsorgan verfügen, das an den Stachel eines Skorpions erinnert. Aber keine Angst: sie sind völlig ungefährlich! |

PerM
|
Waldlehrpfad |
17.06.2008 |
Klasse 4a
GS Ottersheim |
| 75 |
Minierfliege |
Fraßgang der Larve einer Minierfliege (Fliegenzugehörigkeit
ist erkennbar an der Art der Kotablage) aus der Familie der
Agromycidae
|
BetE |
Waldlehrpfad |
17.06.2008 |
Klasse 4a
GS Ottersheim |
| 74 |
Fruchtfliege
Myolia lucida |
Fruchtfliegen (auch Bohrfliegen genannt) gehören weltweit zu den gefährlichsten Fruchtschädlingen, deren Larven ganze Ernten zerstören können. Durch Handel und Verkehr werden immer mehr Arten weltweit verbreitet. In heimatfernen Ländern fehlen dann meist die natürlichen Feinde, so dass sich die eingeschleppten Arten massenhaft vermehren können und dort besonders dramatische Ernteschäden anrichten.Die Larven der hier abgebildeten Art entwickeln sich in den Früchten der Heckenkirsche.Die Bohrfliegen gehören nicht zu den Essigfliegen (Familie Drosophilidae), welche bei uns oft fälschlich als „Fruchtfliegen“ bezeichnet werden. Letztere laben sich in der Pfalz besonders gerne an (über)reifen Trauben und werden als lästig empfunden. |

HauM |
Waldlehrpfad |
17.06.2008 |
Klasse 4a
GS Ottersheim |
| 72 |
Goldwespe |
folgt
|

|
Waldlehrpfad |
17.06.2008 |
Klasse 4a
GS Ottersheim |
| 68 |
Gallwespe |
Die Gallwespen (Cynipidae) sind eine Familie der Hautflügler (Hymenoptera) und werden hier innerhalb der Taillenwespen (Apocrita) in die Überfamilie der Gallwespenartigen (Cynipoidea) eingeordnet. Weltweit sind etwa 1600 Arten dieser meist sehr kleinen Tiere (ein bis drei Millimeter) bekannt, in Mitteleuropa leben etwa 300 Arten, die 75 Gattungen zugeordnet werden.
|

PerM
|
Waldlehrpfad |
17.06.2008 |
Klasse 4a
GS Ottersheim |
| 64 |
Gallische Feldwespe
(Männchen)
Polistes dominulus |
Text: s. Foto 11
|

HauM |
Waldlehrpfad |
17.06.2008 |
Klasse 4a
GS Ottersheim |
| 61 |
Ameisenlöwe |
Als Ameisenlöwe wird die Larve der Ameisenjungfern (Myrmeleontidae) bezeichnet, die eine Familie der Insekten aus der Ordnung der Netzflügler
darstellen. Innerhalb der Netzflügler bilden die Ameisenjungfern die artenreichste und am weitesten verbreitete Gruppe, ein evolutionärer Erfolg, der ganz wesentlich auf die Lebensweise der Larven zurückgeführt wird. |

PerM |
Waldlehrpfad |
17.06.2008 |
Klasse 4a
GS Ottersheim |
| 51 |
Echte Fleischfliege
Sarcophaga spec. |
Aus der Familie der Fleischfliegen (Sarcophagidae) sind weltweit etwa 2500 Arten bekannt, etwa 10 davon in Deutschland. Die Larven der Gattung Sarcophaga leben meist in Aas oder Kot. |

GGrF |
Knittelsheimer
Wald |
8.5.2008 |
Familie Arnold |
| 36 |
Schwebfliege, Melanostoma
spec. (Weibchen) |
Text: s. Foto 190 |

HauM |
Wiesenweg 6 |
20.04.2008 |
Frederic Christmann |
| 35 |
Blumenfliege |
Die Aufnahme reicht nicht für eine sichere Familienzuordnung. Aber „Blumenfliege“ als Zweiflüglerfamilie
(Anthomiidae) ist sehr wahrscheinlich. In Mitteleuropa sind etwa 220 Arten bekannt. Sie besuchen häufig Blüten (Name!), von deren Pollen sie sich die meisten und bekanntesten Arten ernähren. Einige jedoch auch von Jauche, Schweiß oder ausfließendem Blut. Die Eiablage erfolgt meist an den Wirtspflanzen (meist Pilze) der Larven. Einige entwickeln sich auch im Abfall in Nestern von Wildbienen.
„Flower Flies“ aus dem englischsprachigen Raum bezieht sich auf die Familie der Schwebfliegen
(Syrphidae). |

GGrF |
Wiesenweg 6 |
20.04.2008 |
Frederic Christmann |
| 34 |
Fliege
Diptera spec. |
Die Größe des Tieres auf der Abbildung ist selbst für eine sichere Bestimmung der Familie nicht ausreichend. |

GGrF |
Wiesenweg 6 |
20.04.2008 |
Frederic Christmann |
| 33 |
Fliege
Diptera spec. |
Die Größe des Tieres auf der Abbildung ist selbst für eine sichere Bestimmung der Familie nicht ausreichend. |

GGrF |
Wiesenweg 6 |
20.04.2008 |
Frederic Christmann |
| 31 |
Schmeißfliege
Calliphora spec. |
Hier handelt es sich um einen Vertreter aus der Familie der Schmeißfliegen
(Calliphoridae). Von insgesamt ca. 1000 Arten hat man in Deutschland etwa 45 festgestellt. Darunter auch fünf Arten der Gattung Blaue Schmeißfliegen
(Calliphora), von denen das Foto eine Art zeigt.Anmerkung: Diese Fliegen verdanken ihren Namen der ausgeprägten Vorliebe für geruchsintensive Stoffe. Das veraltete Wort „Schmeiß“ bedeutet „Auswurf“ und wurde früher im Zusammenhang mit „Kot“ verwendet. |

ReiK |
Wiesenweg 6 |
20.04.2008 |
Frederic Christmann |
| 30 |
Schmeißfliege |
Allgem. Text: s. Bild 31Hier handelt es sich um zwei (verschiedene) Vertreter aus der Familie der Schmeißfliegen
(Calliphoridae). Bei der (im Bild) oberen Art handelt es sich vermutlich um die Gattung Calliphora (s.a. Bild 31). |

GGrF |
Wiesenweg 6 |
20.04.2008 |
Frederic Christmann |
| 29 |
Wildbiene, Andrena spec. |
Als Wildbienen bezeichnet man sämtliche Bienenarten der Überfamilie Apoidea mit Ausnahme der Honigbienen und nicht etwa wildlebende Urformen oder verwilderte Stämme der Honigbiene. Der Begriff hat in der Biologie keinerlei systematische Relevanz, er trägt lediglich der Tatsache Rechnung, dass bei der umgangssprachlichen Bezeichnung Biene fast ausschließlich die bekannteste Bienenart, die Westliche Honigbiene gemeint ist. |

SchH |
Wiesenweg 6 |
20.04.2008 |
Frederic Christmann |
| 11 |
Gallische Feldwespe (Weibchen = Königin) Polistes dominulusund ihr Nest |
Die Vertreter dieser Gattung gehören zur Familie der Faltenwespen (Vespidae). Die Gallische Feldwespe (früher Polistes gallicus) bewohnt offene warme Wiesen. In Südeuropa baut sie ihre Nester nur im Freien, nördlich der Alpen bevorzugt sie die wärmeren Gegenden der Städte und Dörfer. Die äußerst nützlichen Wespen sind sehr friedlich und Stechen erst bei massiven Störungen. Das Nest wird im Frühling von einer (oder mehreren) Jungkönigin(nen) gegründet. Als Bausubstanz für das Nest dienen vertrockneten Pflanzenstängel, welche mit dem Sekret der Speicheldrüsen verklebt werden. Das ca. 10cm kleine, mantellose und nach außen offene Nest wird an einem Neststiel in Gebäuden oder außerhalb an einem Stängel oder Stein gebaut. Die Alttiere sterben im Herbst und nur die neuen Königinnen überwintern.
|

|
Knittelsheimer
Wiese |
14.04.2008 |
Naomi Bernatz |


HauM
|
Wiesenweg 10 |
15.06.2008 |
Familie Alter |